Teneriffa November 2015

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Reisen-Sport-Geselligkeit

Reisebericht über die Seniorensportreise nach Teneriffa

vom  13. bis 25. November 2015 

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Nachdem wir in den letzten Jahren drei Mal die Insel Fuerteventura mit ihrem 30 km langen Sandstrand besucht haben, ging es diesmal zur größten und attraktivsten Insel der Kanaren, nach Teneriffa. Wir waren 38 Personen und beeindruckt von  der Vielfalt der Landschaft, dem höchsten Berg Spaniens, dem mehr als 3700 m hohen Teide und seiner atemberaubenden vulkanischen Umgebung, der Caldera. Auf einer Inselrundfahrt lernten wir auch den immergrünen Norden der Insel kennen, mit der eindrucksvollen Stadt Garachiko in der wir in einem in Felsen gelegenen, von Wellen umspülten Restaurant, eine Zwischenmahlzeit einnahmen. Ein eindrucksvolles Erlebnis.       .

Besonders beeindruckt waren wir aber von dem Ort Maska, 600 m hoch in den Bergen liegend mit einer traumhaften Aussicht auf das Meer und die Insel Gomera. Weitere Ausflüge zum großartigen  Loro Tierpark und zur Insel Gomera wurden angeboten und von einem Teil der Gruppe  angenommen. 

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Wir  hatten ein Hotel im Touristenschwerpunkt Las Americas gelegen gebucht. Es lag in einem wunderschönen Park, rund 300m vom Strand, mit der eindrucksvollen Promenade gelegen, die uns das Umfeld, das an Las Vegas  in den USA erinnerte, vermindernd wahrnehmen ließ.

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Das Essen war hervorragend, vor allem durch das Angebot von  Meerestieren bereichert, wurde allen Ansprüchen gerecht.

Das Sportprogramm begann morgens um 9.30 Uhr. Unsere Übungsleiterin, Edith Spannuth aus Porta Westfalica, hat sich besonders im Seniorensport fortgebildet.

Übungen zur Stabilisierung des Gleichgewichts sowie Erhaltung der Behändigkeit standen im Vordergrund, um Stürzen mit oft fatalen Folgen für ältere Menschen vorzubeugen.

Die Sportstunde wurde geprägt von der sprudelnden Lebensfreude unserer Überleiterin, der man sich kaum entziehen konnte. Wir haben viel gelacht und sind somit fröhlich programmiert in den Tag gegangen.

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Um 10.30 Uhr folgte die Wassergymnastik. Die verminderte Schwerkraft ermöglichte auch gewichtigen Menschen kompliziertere Übungen auszuführen. Den  Abschluss bildete i.d.R. ein Wasserballett.

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Wer wollte, konnte am Nachmittag ausgedehnte Wanderungen an der faszinierenden Strandpromenade machen, z.B. zum nahegelegenen Hafen von Los Christianos und dort den Duft der großen weiten Welt schnuppern.

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Das besondere, auch an dieser Fahrt, wie auch bei allen unseren Reisen, war das Gemeinschaftserlebnis. Viele Mitfahrer hatten ihren Lebenspartner verloren und

genossen hier ihren Urlaub in der Gruppe. Prinzip ist bei uns: keiner darf allein am Tisch beim Essen sein. Wir hatten 10 neue Mitfahrer dabei, die von der Gruppe hervorragend aufgenommen und als Bereicherung empfunden wurden.

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Wir nahmen Abschied von Teneriffa mit dem Bewusstsein, alte Freundschaften erneuert und neue Freunde gewonnen zu haben und vielleicht irgendwann auf die

„Insel der Seligen“ zurückzukommen.             

                        

Hans Schwitalski

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die Reisgruppe mit dem Reiseleiter Hans Schwitalski (mittig mit Hut) und  Sportbetreuerin Edith Spannuth (links daneben)